…und die Ereignisse überstürzen sich mal wieder (als ob es nicht schon ausreichend viel Logistik wäre, ein Sabbatical für zwei Erwachsene und vier Kinder zu organisieren).

…das Ausmaß des Gepäcks wird langsam deutlich, aber sechs Leute und fast alle Witterungsverhältnisse wollen eben berücksichtigt werden. Dass es nicht wenig werden würde, war absehbar, aber mal sehen, ob wir die erlaubten 180 Kilo tatsächlich ausschöpfen…
Am Abend zuvor plötzliches Geschrei vor der Türe (erstmal auch nichts Ungewöhnliches), dann kommt Moritz mit schmerzverzerrten Gesicht weinend ins Haus: “Mein Arm, Mama, mein Arm! Aua, aua..!” Die Beule am Unterarm verheißt nichts Gutes, also Kind in den Fahrradanhänger gepackt (das Auto ist zwar da, aber der Schlüssel nicht…), ab in die Notfallambulanz der Kinderklinik.
Nach zwei Stunden im Wartebereich endlich im Behandlungszimmer (zum Glück verschläft Moritz den Großteil der Wartezeit), dann wieder warten vor dem Röntgen und wieder warten vor dem Behandlungsraum und dann die traurige Gewissheit: Ein Knochen ist gebrochen! Zum Glück kann der Arm wenigstens gleich geschient werden und wenn sich der Knochen nicht verschiebt, dann können wir sogar am Dienstag fliegen. Wir haben also ein erkältetes, verletztes Kind, das bis zur Abreise wie ein rohes Ei behandelt werden muss, bis auf Weiteres nichts tun darf, was ihm Spaß macht (Radfahren, Schwimmbad, klettern…) und sich zuhause langweilt. Hurra.
