On the road again

Nachdem sich die Corona-Hiobsbotschaften aus Deutschland und dem Rest der Welt überschlagen, fünf Wochen vorzeitige Osterferien, Wahnsinn, geht es uns hier in Neuseeland coronatechnisch noch ziemlich gut (man kann nur hoffen, dass sich die Lage bessert, sonst dürfen wir am Ende nicht über Singapur zurückreisen…): Eine sehr überschaubare Anzahl an Kranken auf der Nordinsel (!), wenig Hamsterkäufe und wir sind nach der Abreise der Großeltern wieder unterwegs. Zwar wird es hier jetzt auch langsam Herbst, aber der kann ja bekanntlich auch sehr golden und schön sein.

Es klappert der Herbst…

Nachdem der Abreise von Oma und Opa bleiben wir zunächst noch ein wenig freiwillig – unfreiwillig in Christchurch, das wir beim ersten Stopp nur kurz besucht haben. Verschiedenste Attraktionen und Ecken wollen noch erkundet werden. Zum Beispiel das International Antarctic Centre, in dem man nicht nur Huskies streicheln kann, sondern einen Schneesturm erleben, eine Schneemobilfahrt machen und in einem 4D-Kino arktische Abenteuer erleben kann usw. Echt irre…

Benjamin und Natalie als Testfahrer
Fahrt mit einem Hagglund, besser als Achterbahn
Windige Sonnenpause kleiner Pinguine

Der unfreiwillige Teil unseres Aufenthalts in Christchurch besteht darin, dass Ingo in der Zwischenzeit versucht, eine Werkstatt zu finden, die sich unserer Bremsen annimmt, die beider jeder Ampel schon so grauenhafte Geräusche von sich geben, dass man fürchten muss, dass sie beim nächsten Mal einfach nicht mehr funktionieren. An einem Freitag nicht ganz so einfach wie erhofft und er wird auf den kommenden Montag vertröstet, d.h. wir müssen das Wochenende irgendwie “totschlagen” und entscheiden uns dafür nach Akaroa zu fahren, ein “französisches Städtchen” auf einer kleineren Landzunge knapp zwei Stunden südöstlich von CHC. Tatsächlich ist es ein hübsches kleines Örtchen, in dem man Baguette, Crepe und andere Leckereien gallischen Ursprungs bei Menschen mit französischen Akzent kaufen kann. Allerdings ist es auch überschwemmt von Kreuzfahrtschiffpassagieren, die in Massen mit kleinen Booten von zwei riesigen Schiffen, die in der Bucht vor Anker liegen, hergekarrt werden. Nett, aber auch ein wenig bizarr.

Oh, la lá…
Besuch auf einer Alpaca-Farm für die lieben Kleinen bei Akaroa
So viele fluffige Knuddeltiere
Weinprobe für uns

Die Bremsen überstehen zum Glück noch die Rückfahrt und wir sind wieder in Christchurch. Der Camper wird Montagmorgen um acht bei der Werkstatt abgegeben, wir machen uns auf die Suche nach einem leckeren Frühstück und finden tatsächlich das leckerste, das wir bisher in Neuseeland gegessen haben. Endlich mal was ohne stinkig-fettigen Bacon. Nachdem wir nicht wissen, wann das Auto wieder fahrbereit ist, laufen wir weiter Richtung Stadtzentrum, machen schließlich eine Hop on- Hop off-Fahrt auf der antiken Tram und landen schließlich wegen des windigen Wetters in der Central Library, in der es einen riesigen Kinderbereich mit Lego, Duplo, Verkleidungskisten, Büchern, Sofas, Kuschelecken etc. etc. und gutem WLAN gibt. So lässt es sich aushalten…

Erstbesteigung des berüchtigten gelben Felsen
Familienbereich in der Central Library
Astronautenduplostation

Leider zwingt uns ein kleines Manövriermaleur gleich noch mal zu einem Werkstattbesuch. Mit einem nigelnagelneuen Auspuff und neuen Haarschnitten für fast alle (nur Moritz weigert sich vehement und ich freue mich unbändig, neue Strähnchen plus Haare schneiden dauert gut zwei Stunden ganz ohne Kinder 😉 ) – irgendwie muss die Wartezeit ja sinnvoll überbrückt werden – geht dann endlich von Christchurch weiter Richtung Süden…

Juhu, endlich kein Ziepen mehr beim Kämmen
Und der Rest kriegt auch wieder die Haare schön im Retrosalon

Zurück ins Touristen-Getümmel

Nach der Einöde, Station Erewhon einem Regennachmittag fahren wir wieder der Sonne nach zum nächsten Touristen-Highlight, dem Fox-Glacier (mit drei Österreichern zum Gletscher, lustig eigentlich…). Dafür müssen wir unseren ersten Pass, den Arthur Pass, überqueren und an die Westküste fahren, die in den letzten Monaten zu viel Regen abbekommen an, dass der Franz Josef – Gletscher zur Touristenfalle wurde, weil gleich zwei Erdrutsche die Straßen unpassierbar gemacht haben. Inzwischen haben die NZies allerdings tüchtig geschaufelt, so dass man wieder durchkommt. Weil die ganze Strecke mit vier Kindern und zwei Großeltern im Auto auf einen Rutsch zu lange dauert, machen wir kurz hinter dem Pass Halt. Opa und Oma werden in einem Hotel, das mit unglaublich viel Antiquitäten, Herr der Ringe-Zeugs und sonstigem Nippes-Krimskrams vollgestellt ist, einquartiert und wir bleiben einfach auf dem Parkplatz davor stehen.

Auch Zauberer haben mal einen Autopanne
Das schönste Klo Neuseelands

Wir erreichen Fox Glacier Village bei besten Wetter und schlafen erstmal seit unserer Ankunft in richtigen Betten in einer Family Cabin, in der wir alle Platz haben – zwei Schlafzimmer, diverse Stockbetten, Küche, Bad, Essplatz und Veranda. Schon mal schön, etwas mehr Platz zuhaben, allerdings fliegt in kürzester Zeit alles durcheinander, was das Einpacken am Abreisetag nicht unbedingt beschleunigt. Außerdem entdecken die Kinder wunderbare neue Spielmöglichkeiten, die es sonst so nicht gibt: Man kann von dem einen Stockbett auf da Doppelbett springen und unten angekommen, alles Bettzeug und Handtücher durcheinander werfen und man kann dieses Spiel solange spielen, bis alle Erziehungsberechtigen ganz unpädagogische Schreianfälle bekommen…

Dann heißt es natürlich ran an den Gletscher. Rauflaufen geht mit Kindern definitiv nicht, es sei denn, man lässt sich mit dem Heli einmal rauffliegen, was ich aber ziemlich abartig finde. Viel Lärmen um ein wenig Schnee und Eis. Tatsächlich sind die ständigen Hubschrauber über einem etwas nervig und laut, keine Ahnung, was die Leute daran finden. Wir entscheiden uns für den Wanderhighway bis zum Geröllfeld, der ist so gut ausgebaut, dass ihn jeder raufkommt, auch vier Kinder. Die sind dann leider etwas enttäuscht, dass wir nicht näher in den Gletscher rankommen, aber immerhin können sie mal einen Blick drauf erhaschen. Auch an den Franz Josef kommen wir nicht recht viel näher heran, bei dem wir am nächsten Tag noch kurz anhalten. Außer Moritz, Oma und Opa will da gar niemand mehr mit. Auch schön, aber vom Hocker haut es uns nicht, da war Mount Sunday und die Fahrt über Arthur´s Pass landschaftlich schon etwas spektakulärer.

Wenn wir erklimmen, schwindelnde Höhen…
…bleibt der Gletscher dennoch in der Ferne
…aber Hauptsache ein Foto ist gemacht 😉

Dann geht es wieder Richtung Norden, zum Abel Tasman Nationalpark, einem der bekanntesten neuseeländischen Nationalparks, wo auch wieder viele wanderfreudige Touristen anzutreffen sind. Generell kommt es mir so vor, als ob auf der Südinsel sehr viel mehr Touristen unterwegs sind, die die Lonely Planet-Highlights abklappern. Die Nordinsel war da irgendwie etwas ruhiger und weniger überlaufen. Nichtsdestotrotz ist er natürlich landschaftlich wunderschön. Da auch hier der Weg etwas lang ist, machen wir auf dem Weg mehrere Stopps und übernachten bei den Pancake Rocks.

Erster Zwischenstopp in Hokitika
Zweiter Zwischenstopp: Pancake Rocks

Wir machen uns einen gemütlichen Tag am Meer und einen Wandertag, an dem uns ein Wassertaxi in die Torrent Bay bringt und einige Buchten weiter an der Küste, der Bark Bay, wieder abholt. Das heißt zweieinhalb Stunden rauf und runter, über eine Hängebrücke und am Ziel eine wunderschöne Sandbucht mit Strandpicknick.

Ein Tag am Meer
Taxi vom Wassertaxi
Im Wassertaxi zur Torrent Bay
Chuck Noris was here – Spilt Apple Rock
Regenwaldhängebrücke – Tragkraft maximal fünf Erwachsene…
Endlich da – Bark Bay

Dann geht es auch schon wieder zurück Richtung Flughafen in Christchurch: Ein Stadttag in Nelson und ein weiterer Stopp in Hanmer Springs, Thermalquellen für die Großen und ein riesiges Spaßbad für Groß und Klein. Wir erwischen den letzten Sonnentag, bevor eine Regenfront dem Freibad-Badespaß erstmal ein Ende bereitet. Dann heißt es Oma und Opa zu verabschieden, der Mehrgenerationenfamilientrip geht zu Ende…

Südinsel: Picton – Kaikoura – Christchurch – Edoras

Wie alle, die mit der Fähre kommen, starten wir auf der Südinsel in Picton, einem kleinem Städtchen, in dem die die großen Fähren ankommen. Das hat mal wieder einen unglaublichen Spielplatz zu bieten. Wir bleiben einen Tag, die Mädels finden ein deutsches Mädchen zum Spielen, es gibt Waschmaschinen mit Heißwaschprogramm und außerdem muss man sich nach der inzwischen sehr trocknen Nordinsel erstmal an das ganze Grün gewöhnen. Außerdem machen wir einen Bootsausflug nach Lochmara, einer kleine Bucht, mit Kunstwerken an jeder Ecke, einem Unterwasser-Aquarium, jede Menge Hängematten zum Herumlümmeln, Schildkröten und Papageien und einem kleinen Hotel, das leckeren Cappuccino macht…

Hafen-Wasser-Spielplatz Picton
Kaffee und Eis-Pause in Lochmara
Wir werden beobachtet

Nächster Stopp ist in Kaikoura: Auf dem Weg dorthin stoppen wir an einem der größten Weingüter, probieren neuseeländischen Wein, lassen uns ein paar Picknicksachen zusammenstellen und machen uns auf eine Rundfahrt durch das riesige Weingut. Leider ist es an diese Tag extrem windig, so dass das mit dem Picknick nicht ganz so idyllisch wird wie gedacht. Schließlich finden wir einen wunderbaren, windgeschützen Picknickplatz in einer kleinen Senke neben einem Butterfly-Garden (bei dem bei dem Wind aber auch nichts fliegt) und einem Hühnerstall, aus dem die Kleine Nachtmusik ertönt. Das müssen beglückte Hühner sein… Wein, Käse und Cracker-Knabberzeugs werden ausgepackt, der Rosé wird noch einmal getestet und für trinkbar befunden (die neuseeländischen Weine überzeugen uns bis dato leider nicht wirklich, dafür sind wir einfach zu viele gute spanische, italienische, österreichische etc. Weine von zuhause gewöhnt, dass so ein hiesiger Merlot oder Pinot Noir einfach schlechte Karten hat).

Wein, Käse und Sturmfrisur

In Kaikoura bleiben wir zwei Nächte und sehen uns die Seals an, Highlight Nr. 1.

Die Robbe hat die Ruhe weg

Am zweiten Tag gibt es einen Damenausflug, Highlight Nr 2: Wir machen eine whale watching-Bootstour. Mit dem Boot fahren wir ein Stück raus zu einem tiefen Unterwassergraben, wo sich die Wale gerne tummeln, wie uns die Crew an Bord erklärt. Natalie ist ob der etwas wackeligen Fahrt ein wenig flau und sie st froh, als wir endlich anhalten, um nach dem Wal Ausschau zu halten. Ein Crew-Mitglied hält eine Art “Unterwasserohr” ins Meer, um zu hören, ob ein Wal da ist und tatsächlich..

Es spritzt
Auch ein Pottwalrücken kann entzücken
Der Abtauchbuckel
Ein Abschiedsgruß mit der Schwanzflosse

Das Ganze bekommen wir gleich zweimal gezeigt. Oma, Mädels, alle sind wir entzückt. Auf dem Weg zurück gleich das nächste Spektakel: Eine große Gruppe Delfine begleitet uns, sie springen aus dem Wasser, alleine zu mehreren, Carlotta ruft nur noch “Ui, ui!” und ist begeistert.

Flup, der kleine Flipper

Dann geht es nach Christchurch, wo Ingo einen Kollegen treffen will, der zufällig gerade da ist. Am Campingplatz hat groß und klein Spaß, Christchurch hat natürlich ebenfalls gigantische Spielplätze, Parks, Museen und wirklich einige schöne Ecken, was nach dem großen Erdbeben von 2012 und den Erzählungen darüber überrascht. Irgendwie erwartet man vor allem hässliche Neubauten, aber das ist nicht der Fall. Stattdessen auch viele schöne ältere Häuser im viktorianischen Still (wenn auch z.T. noch abgestützt).

Spaß für groß…
…und klein
Belesene Kinder

Fazit: Christchurch gefällt besser als erwartet und nachdem wir Oma und Opa da ja sowieso zum Flughafen bringen müssen, werden wir es auf jeden Fall nochmal genauer ansehen… Nächste Station ist mal wieder gänzlich abseits jeglicher Zivilisation, quasi mythisch-phantastisch…

Edoras

Etwa zweieinhalb Stunden von der größten Stadt der Südinsel fahren wir auf einer Dead End-Schotterpiste und mit jeden Kilometer mehr hinein ins Tal, scheint es wahrscheinlicher, gleich einer Schar Reiter aus Rohan zu begegnen. Wir übernachten in einer einsamen Lodge und machen uns auf den Weg zu Mount Sunday, auf Frodos und Legolas Spuren.

Mount Sunday – auf der Suche nach dem Ring
Oben angekommen

Am nächsten Tag ein seltener Luxus, Ingo und ich dürfen uns für eine Fahrradtour zu zweit abseilen, die Kinder haben einen deutschsprachigen Spielkameraden gefunden und Oma und Opa passen derweil auf die lieben Kleinen auf. Wir fahren die Schotterpiste weiter ins Tal hinein bis zum Dead End. Erst ist es noch sonnig und warm (natürlich während wir bergauf müssen), dann ziehen langsam die vorhergesagten Regenwolken auf und verursachen irre Lichtverhältnisse. Gleich kommen die Orks könnte man meinen.

Nach einer dreiviertel Stunde etwa sind wir am Ende der dirt road angekommen, bei der Erewhon Station (dem belesenen Anglisten mag dies irgendwie bekannt vorkommen), wir fahren noch in Stückchen weiter, bevor wir angesichts der immer dichteren Wolken den Rückweg antreten.

“Farm of the working horse” in the middle of nowhere
Working horse
Working horse

Heading south

Nach dem Crater of the Moon Walk, Taupo, dem Geburtstag von Natalie und Carlotta – zum Glück waren Oma und Opa da, sonst wären die Mädels so ganz ohne Geburtstagsparty mit den Kindergartenfreunden doch ein wenig traurig gewesen – wagen wir uns zusammen gen Süden in für uns unbekannte Gefilde. Erster großer Stopp ist Neuseelands Hauptstadt Wellington. Für Campervans gibt es da die Möglichkeit mitten im Zentrum neben dem größten Museum, Te Papa, auf dem Parkplatz zu stehen. Die Parkgebühren sind zwar nicht die allergünstigsten, aber dafür ist man mitten im Zentrum und Te Papa ist umsonst, wie so viele tolle Museen hier… Außerdem ist man mittendrin (und wir haben auch schon mehr für “weniger” bezahlt). Die Kinder sind begeistert, sie können Vulkane zum Ausbruch bringen, Tsunamis simulieren, erdbebensichere Konstruktionen bauen und testen, Fische fangen, riesige Kraken und andere Tiere ansehen und in ein Erdbebenhaus gehen und sich mal durchschütteln lassen…Selbst das Museumscafé mit seiner Spielecke ist (und den Spaghetti Bolognese) ist eine große Attraktion.

Die Architektinnen von morgen

Wie es der Zufall so will, findet an den beiden folgenden Tagen ein Laternenfest an der Hafenpromenade statt, so dass bei unserer Ankunft bereits alle möglichen bunten Laternen aufgebaut werden.

Laternenquallen

Natürlich ist in der Hauptstadt auch ein wenig Sightseeing angesagt und zum Entzücken der Kinder gibt es eine Zahnraddbahn, die uns über die Stadt hinauf zum Botanischen Garten bringt, in dem es natürlich auch wieder ausreichend interessante Dinge für groß und klein gibt. Und da uns die Bahn nach oben gebracht hat, muss erstmal keiner bergauf laufen, was die Kinder ebenfalls versöhnlich stimmt…

Gleich geht es los…
…zum Kinder-Kaffeekränzchen im Botanischen Garten
….und für die anderen auch was zu essen, selbst Spatzen holen sich ihren Teil

Abends lockt fröhliches Getümmel zum Laternenfest, das für mich und Moritz leider ausfällt, weil der Arme leider mal wieder irgendetwas Schlechtes erwischt hat und nach einigen Bauchwehklagen, die zunächst als “Laufunlust” fehlinterpretiert werden, den Inhalt seines Magens auf der vollen Hafenpromenade von sich gibt. Hurra. Während sich die anderen Drei auf einem Spielplatz vergnügen, entleert Moritz seinen Magen noch so weit, bis es ihm wieder so gut geht, dass wir zusammen zum Wohmobil zurückgehen können. Am nächsten Tag geht es mit der Fähre auf die Südinsel, das fängt ja gut an. Noch nicht mal auf dem Schiff… Natalie und Carlotta dagegen haben viel Spaß auf dem Laternenfest, Laternen basteln, Kinder schminken, lecker Foodtrucks für den Papa.

Elbe und Nachtlöwin
Moritz freut sich auf die “Auto-Fairie”
Auf zur Südinsel

Oma und Opa sind da!

Endlich ist es soweit, die Kinder fragen seit gefühlten Monaten, wann endlich Oma und Opa kommen. Erste Impressionen von bereits bekannten Pfaden. Auckland, Coromandel, Taupo und dann ab Richtung Wellington und Südinsel…

Erster Essensstop am Fischmarkt, Auckland
Zuviel Aufregung für Moritz – über der Pizza eingeschlafen
Takapuna, Auckland – Blick aus Omas ud Opas Hotelzimmer
Besuch im Sealife Aquarium, Auckland , Nase stups
Carlotta zum Abendessen
Familienausflug zum Hahei Beach, Coromandel
Wanderung zur Cathedral Cove mit Carlotta und Oma Hilde, Coromandel
Wunder der Natur
Carlotta in Cathedral Cove
Natalie und Carlotta sind sechs Jahre alt

To be continued….

Warten auf Godot

Wir haben zwei schöne Tage in Gisborne auf der Citrus-Farm mit Jeff und Katharina und ihrer Familie. Die Mädchen sind glücklich, eine gleichaltrige Spielgefährtin, ein Plantschbecken und die Jungs entdecken eine Kinderküche, Autos und Mandarinen zum Selberpflücken, die Mamas und Papas erkunden ein Weingut. Wunderbar!

Kindersicherer Badespaß im Garten
Wine tasting – mmmh
Post-Wine-Tasting-Herumflezen

Dann heißt es “Zeit totschlagen” bis Oma und Opa kommen, die uns ein wenig auf unserer Reise begleiten werden.

Nachdem uns die Zeit bis zur Ankunft der Großeltern ein wenig knapp wird und wir nicht die ganze Zeit fahren wollen, entscheiden wir uns nicht weiter nach Napier zu fahren, sondern wieder nach Norden, Richtung Auckland und landen mal wieder an der Bay of Plenty, am Island View Campingplatz – mit Blick auf den Vulkan auf White Island, der immer noch raucht. Weil die Aussicht so schön ist und der Campingplatz auch, bleiben wir zwei Nächte bevor wir weiter Richtung Norden fahren und in Tauranga landen. Wir schauen uns den angeblich schönsten Strand Neuseelands beim Mount Manganui an und sind nicht überzeugt. Schön ja, aber der Schönste? (Irgendwann ist man etwas verwöhnt, was schöne Strände angeht, wenn man hier länger unterwegs ist…)

Kletterfelsen

Weil Pizza essen und Spielplatz solange dauert, ist es schon zu spät für einen Campingplatz und wir müssen uns einen Freedom Campingplatz suchen, was in Tauranga gar nicht so leicht ist, zumindest, wenn man einen halbwegs schönen haben will. Wir entscheiden uns für einen größeren Parkplatz mit Camperstellplätzen in Hafennähe. Schließlich wollen wir nur übernachten und am nächsten Tag gleich weiter nach Rotorua. Mitten in der Nacht fängt der Kühlschrank an zu piepen – Warmalarm – und schaltet dann ab. Super. Beim Versuch, das Problem zu beheben, stellen wir fest, dass wir gar keinen Strom mehr haben und ganz ohne Strom lässt sich der Kühlschrank auch nicht auf Gasbetrieb umschalten. Hurra. Wir müssen uns also mitten in der Nacht aufmachen und Strom finden. Irgendwo in einem Gewerbe- und Einkaufsgebiet finden wir eine Steckdose, in die wir uns (unerlaubterweise) einstöpseln und – Abrakadabra – können wir das Problem beheben. Wieder zurück zum Parkplatz wollen wir nicht und Ingo entdeckt einen Freedom Stellplatz bei einem Walderlebnisplatz auf dem Weg nach Rotorua. Die Sonne geht schon auf, als wir ankommen. Zum Glück schlafen alle noch einmal ein und wir holen den versäumten Schlaf ein wenig nach. Frische Waldluft, Ruhe…

Nach dem Frühstück machen wir (unter Protest) einen kleinen Waldspaziergang bevor wir weiterfahren. Dann geht es endlich zur Luge. Carlotta wünscht sich schon länger mal ein wenig Action, weil wir immer nur so langweilige Sachen machen, sagt sie. Außerdem ist es voll gemein, dass immer nur Erwachsene die coolen Sachen machen dürfen, meint sie, Dinge wie, Bungee Jumping, Fallschirm springen, in riesigen Bällen den Berg herunterrollen, Ziplining und usw. usw. Also bemühen wir uns mal um ein wenig Action. Kindgerecht versteht sich. Mit Gondel und Sessellift den Berg rauf und dann mit Karacho wieder runter…

Benjamin, der super Luge-Pilot

Die Jungs müssen bei uns mitfahren und die Mädels alleine, was gar nicht so leicht ist, wie es von oben aussieht. Carlotta bekommt Angst vor dem eigenen Mut und fährt nach der ersten Abfahrt alleine nur noch als Beifahrerin. Doch ein wenig zu viel Action. In jedem Fall ein nachmittagfüllendes Programm und abends haben wir wieder as Problem, dass wir nicht so recht wissen, wo wir übernachten wollen, nur eines ist sicher, nochmal nach Rotorua reinfahren, kommt nicht in Frage, zu schwefelig…

Ingo findet einen Stellplatz bei einer Autorennbahn ganz in der Nähe. Warum nicht. Wir fahren hin und stellen fest, dass da tatsächlich gerade ein Autorennen stattfindet. Der krönende Abschluss des Tages ist also ein Autorennen, es gibt für alles ein erstes Mal…

Motorsportfreund

Ein lautes Ende eines ereignisreichen Tages…

East Cape

Nach ein paar Tagen Meer entscheiden wir uns, mal weiter auf weniger touristisch ausgetretenen Pfaden zu bleiben und starten eine Tour um das East Cape mit dem Ziel Gisborne bzw. Napier und Hastings. Das East Cape ist eine Landzunge, die im Zentrum der Nordinsel zum östlichsten Teil Neuseeland führt und da wir ja auch schon am nördlichsten Punkt waren… Warum auch immer, ist das East Cape touristisch nicht so erschlossen. Es ist landschaftlich reizvoll, bergig, dann wieder atemberaubende Blicke auf das Meer, schöne Strände, ein wenig steiniger als bisher, aber da macht ja nix. Warum es da weniger Leute hin verschlägt, ist uns ein Rätsel, aber vielleicht gibt es ja einfach zu viele schöne Orte. 😉

Den Kindern gefällt die “scenic route” nur bedingt, die Frequenz der Bauchweh-Rufe nimmt anhand der kurvigen Straßen stark zu und wir müssen immer wieder Erholungspausen einlegen. Zum Glück gibt es immer wieder interessante Dinge am Wegesrand, historic trees, Eis, Spielplätze, auf denen Pferde nicht erlaubt sind…

Eigentlich klar
Brav NEBEN dem Spielplatz angeleint
Auf dem Weg zum historischen Baum

Wir finden schöne (Freedom) Camping Plätze, die alle ihren ganz speziellen Charme haben. Der erste besteht eigentlich nur aus einer großen Wiese mit vier Dixie-Klos drauf. Ich bin so la lá begeistert, die Kinder entdecken eine Riesenschaukel an einem Baum, Ingo einen steilen Pfad zum Meer, in dem sich Stachelrochen tummeln und damit ist es entschieden. Wir bleiben über Nacht und Ingo bekommt sogar gleich noch einen Fisch zum Abendessen geschenkt, aber damit hat er ja inzwischen schon Erfahrung.

Lecker Red Snapper

Am nächsten Tag kommen wir nicht weit, sondern bleiben an einem Campingplatz mit einem schönen Kieselstrand. Eigentlich wollen wir noch ein wenig “Strecke” machen, aber der Platz ist einfach zu schön. Außerdem hilft uns der Rezeptionist bei der Entscheidungsfindung: “Have you decided if you want to stay? Your time on this property has expired now.” Hört sich ein wenig schicker an, als “Zahlt oder macht euch vom Acker.” Wir bleiben, auch wenn der Kerl wenig sympathisch rüberkommt und die Nacht für eine Wiese mit Strand und Toiletten 50 Dollar kostet, immerhin war die Nacht vorher ja umsonst. Endlich mal keine Sandburg, sondern einen ordentliche Kieselsuppe am Strand…

Benjamin sammelt Grießnockerln als Vorspeise
Spaghetti und Salat als Hauptgericht

Nächster Stopp: Tokomaru Bay (den Leuchtturm im Osten haben wir uns diesmal gespart, zuviel Gravelroad für einen Haken auf der Touri-Liste…) und ein neues Highlight für die Mädels – sie treffen seit langem Mal wieder auf Kinder, die auch Deutsch sprechen und sogar noch ähnlich alt sind. Badespaß, Sandmatschen und Seligkeit mit Matilda und Polly… Da bleiben wir gleich noch einen Tag länger und stellen fest, dass die zugehörigen Eltern auch sehr nett sind. Jeff und Katharina laden uns spontan ein, auf dem Weg nach Napier auf einen Stop in Gisborne auf der Citrus Farm von Jeffs Eltern einzulegen. Schöne Aussichten!

Kinderbadespaß
Jeder braucht mal eine Erfrischung…
Tolaga Bay
Der längste (Ex-) Pier der südlichen Hemisphäre
Beach Art
Post-Pier-Spaziergangseis

Next Stop: Gisborne und dann warten auf Oma…

…to be continued

Ohne Empfang

Nachdem wir seit dem letzten Post tagelang ohne Netz bzw. aufgebrauchten Datenvolumen oder wahlweise grottigem Wlan unterwegs waren (und sich bestimmt schon alle wundern, wo wir denn abgeblieben sind, aber hey, no news sind good news…) kommen jetzt gleich zwei Blogeinträge hinter einander, der vorherige, “Hexenkessel”, war schon sein Tagen in der Warteschleife.

Hoffentlich kann ich mich noch an alles erinnern, was in der Zwischenzeit so passiert ist. Dem Gestank und den Touristen entflohen, verschlägt es uns zunächst wieder etwas ins Hinterland, wo die Wohnmobildichte massiv abnimmt. In Kawerau entdecken wir ein öffentliches, kostenloses Thermalschwimmbad mit Wasserspielplatz, was nach zwei Tagen “Seepause” schon wieder die Kinderherzen höherschlagen lässt. Ich passe erkältungsbedingt. Außerdem entschließen wir uns, mal wieder eine Wanderung zu Wasserfällen zu machen. Um dorthin zu gelangen, muss bei der örtlichen Touristeninformation eine Gebühr von 5 Dollar bezahlt werden, damit wir die privaten, auf Maori-Gebiet liegenden Straßen benutzen dürfen. Spannend, das ist neu.

Es geht los und die asphaltierte Straße wird nach wenigen Kilometern zur Gravelroad und führt scheinbar ins Nirgendwo. Rechts und links der Straße nur Wald, ab und an mal eine große abgeholzte Fläche und Hinweise auf mögliche Logging Trucks – Forstwirtschaft im großen Stile. Weit und breit niemand zu sehen und wir fragen uns, wo uns der Weg hinführt. Irgendwann kommen wir tatsächlich an einem kleinen Parkpatz an und versuchen, das übliche Gemotze beim Aussteigen geflissentlich zu überhören. Es kommen mal wieder Kirschen als Lockmittel zum Einsatz, was leidlich gut funktioniert. Der Weg durch den Wald ist toll, mal wieder märchenhaft und der Fluss ist auch spannend, da er zum Teil unterirdisch verläuft, so dass man ihn manchmal nur hört. Dann kommt auf einmal aus einer Felsspalte heraus wieder zum Vorschein und verschwindet nach einer Weile wieder. Dazwischen immer wieder kleine Wasserfälle, Felsen umd Baumstämme zum drüber oder drunter klettern…

Tarawere-Falls aus der Felswand heraus

Nachdem die Wasserfälle (trotz schlechtem Schuhwerks, eieiei, wer hat denn da die Crocs erlaubt…) in etwa einer knappen Dreiviertelstunde erreicht sind, beschließen wir noch ein wenig zu einem Swimming Hole weiterzugehen. Das zieht auch bei den Kindern (Wasser, Fernsehen, Eis und Schokolade… 😉 )

In gespannter Erwartung…
…ob Ingo sich traut (habt ihr ihn schon entdeckt?)

Erst relativ spät sind wir zurück beim Campervan und fahren wieder zurück ohne zu wissen, wo wir übernachten werden. Und weil sich unterwegs nichts Besseres findet, fahren wir nach Wochen mal wieder ans Meer. Ohope Beach, erst Campingplatz (Pool, Waschmaschinen, Kinderprogramm und so), dann Freedom Camping. Endlich richtige Sommersonne und Sommerabende zum Draußensitzenbleiben…

Carlotta bastelt sich zur Superheldin
Driftwood-Tipi wird in Beschlag genommen
Kinder-Ziplining
Fahrradrennbahn
In der Ferne qualmt noch der Vulkan auf White Island

Urlaub in der Hexenküche

Inzwischen sind wir im Zentrum der Nordinsel angekommen und da dampft, brodelt und stinkt es vielerorts – geothermal activities heißt das hier. Heiße Quellen und Thermalbäder an allen Ecken und Enden. Wir beginnen in Taupo, ein ziemlich touristischer Ort und beginnen mit “Urlaub vom Urlaub”. Wir landen auf einem Campingplatz mit riesigen Pool (endlich mal einer, der seinen Namen auch verdient) mit Swim-up Poolbar (was Ingo besonders entzückt) und einer riesigen Leinwand, auf der zweimal täglich Familienkino läuft (was die Kinder sehr entzückt). Das Wasser ist angenehm warm und müffelt zum Glück nicht. Außerdem gibt es noch zwei weitere, kleinere Pools, einen Spielplatz, zwei riesige Hüpfkissen, Outdoor-Schach und Dame, einen Fahrrad-Hindernis-Parkour, Waschmaschinen mit Heißwaschprogramm (was la mama freut 😉 ) schlicht weg alles, was das Camper-Herz begehrt.

Oh Shrek
Wo haben sie sich versteckt?

Wir bleiben gleich mal vier Tage, schließlich ist das ständige Zigeunerleben mit hier mal eine Nacht, dort mal einen Nacht auf Dauer auch etwas anstrengend und vor allem die Kinder freuen sich, wenn sie mal länger irgendwo bleiben können (und wenn man dann auch noch im Pool Filme ansehen kann…). Moritz stellt den Dauerplantschrekord auf. Er geht gegen halb zwölf in den Pool, um den Mittagsfilm anzusehen, verlässt ihn danach kurz für drei Stück Pizza zum Mittagessen und verbringt den Tag bis ungefähr sieben Uhr abends plantschenderweise. Irgendwann sieht er entsetzt seine, vom Wasser extrem aufgeweichten Hände an und fragt entsetzt, was das ist und ob das wieder weg geht. Hihihi… Ein Wunder, dass sich da Kind nicht irgendwann im Wasser aufgelöst hat.

Dann geht es weiter in das Herz des Hexenkessels, nach Rotorua. Die ganze Stadt stinkt nach faulen Eiern und besteht aus tausenden Hotels mit Thermalpools und Spas. Überall dampft und brodelt es. Wir stellen uns auf einen Freedom Camping-Platz gleich neben einem Blubberpool mit entsprechender Duftnote. Großes Protest-Geschrei setzt ein, keiner möchte das Wohnmobil verlassen. Wir ignorieren das Geschrei und komplementieren die Kinder nach draußen, schließlich wird der Gestank vom im Wohnmobil sitzen auch nicht besser. Zum Glück ist gleich ums Eck ein Art Centre mit kleinem Café, Malsachen, einer Kinderspielecke und einer alten Schreibmaschine, cool! Auf einmal ist es dann doch nicht so schlimm… Wir erkunden die “Stinkestadt” und entdecken bei der Touristeninfo einen Spielplatz, der eher wie moderne Kunst aussieht. Außerdem stellen wir fest, dass es in der öffentlichen Bücherei gleich daneben eine Kinderlese-Ecke mit Verkleidungskiste gibt. Möge die Macht mit dir sein..

Es ist angerichtet
Rutsche mal anders

Für den nächsten Tag buchen wir einen Besuch in einem Maori-Dorf, das quasi zwischen Schwefelblubberlöchern und Geysiren gebaut ist und den Redwood-Treewalk.

Erneut großer Protest als wir uns dem blubbernden Dorf (in der Stadt) nähern, es ist warm und eine deutliche faule Eier-Note liegt in der Luft. Die Jungs sind “not amused” und Ingo versucht sie irgendwie zu überzeugen, das Dorf zu betreten, während die Damen-Fraktion sich schon mal der Besuchergruppe anschließt, die von einer ortsansässigen Maori durch den Ort geführt wird. Carlotta gefällt am besten, als sie erzählt, dass eine Frau eines Morgens durch einen Krach geweckt wird, in ihre Küche gehen möchte und feststellen muss, dass da jetzt ein Loch ist, aus dem es nach Schwefel stinkt. Es ist tatsächlich bizarr, überall qualmt oder sprudelt es aus der Erde und der Gedanke, dass sich der Boden vor einem auftut und verschlingt, ist nicht so absurd. Die Maori ziehen jedenfalls den maximalen Nutzen daraus: Es gibt kommunale Schwefelöfen zum Essen kochen, Heiße Quellen werden zum Gemüse kochen benutzt und öffentliche Badewannen werden stündlich automatisch mit heißem Wasser neu befüllt. Verrückt. Zum Abschluss noch eine musikalische Darbietung mit anschließendem Fototermin. An sich sehr schön und interessant, wenn da nicht unser Likud-Block gewesen wäre…

Geysire
Zum Schutze aller eingezäunt
Hangi – Maori-Räucherofen
Touristenfoto

Nichtsdestotrotz atmen wir im Wald beim Tree Walk alle erstmal tief ein, kein Schwefel-Gestank, nur duftender Wald, durch den wir auf ungefähr 10m Höhe laufen.

Los geht es…

Wir beenden in sicherer Entfernung den Tag friedlich am herrlich duftenden Lake Roititi auf Pamelas Driveway, der Hauseinfahrt eines wunderbar netten älteren Ehepaars, das uns für einen Apfel und ein Ei bei sich stehen und uns Dusche und Toilette benutzen lässt und den Kindern allerlei Spielzeugschätze ihrer Enkelkinder zum Spielen überlässt. Wunderbar!

Das Duplo-Paradies

Highlights zu Jahresbeginn

#The Three Sisters – ein nur “bei Ebbe-Strandspaziergang” zu beeindruckenden Felsformationen

Three or Four sisters?

Zufällig entdecken wir einen schönen Freedom Camping Spot direkt neben dem Parkplatz beim Zugang zum Strandwanderweg zu den Three Sisters, bei denen vor einigen Jahren ein großer Felsbrocken abgebrochen ist, so dass es jetzt passenderweise eher vier “Sisters” sind. Trockenen Fußes erreicht man sie nur zwei Stunden vor oder nach Ebbe, deswegen bricht Ingo schon mal mit Moritz mit im Kanu auf, während alle anderen noch Sand spielen und auf die Ebbe warten. Wir kommen bei Niedrigwasser nach und sind ob der Kulisse beeindruckt (die Kinder vor allem auch wieder wegen der Tonnen an Treibholzstöcken). Leider gibt es auch jede Menge angespühlte, bläuliche Quallentiere, die verdächtig nach der portugiesischen Galeere aussehen.Wir bewegen uns in respektvollem Slalom um die Tiere mit ihren giftigen Tentakeln herum…

Bootsfahrer und Strandläufer auf Stocksuche
Schönes, giftiges Treibgut
Strandläufer
Kraupamobil mit Blick auf Meer

#2: Das Puke Ariki Museum in New Plymouth – ein Museum zum Anfassen und Erleben und alles ganz umsonst. Unser besonderes Glück ist eine Sonderausstellung mit dem Titel “The Mechanical Cirus”, die die Kinder begeistert. Alle möglichen mechanischen Szenarien mit Knöpfen zu drücken, Rädchen zu drehen usw. Zum Glück, denn der Wettergott ist uns mal wieder nicht so hold. Es ist extrem windig. Hier eine Serie unserer starken Kinder…

Souverän
Schwungvoll
Konzentriert
Begeistert (so sehr, dass das Foto leider verwackelt ist)
Der Dompteur
Lasst mich hier raus!
Ja, mi san mim Radl do…

#3: Mount Taranaki – unser zweiter Vulkanversuch nach Rangitoto Island in Auckland. Wanderalarm bei Sauwetter, aber das Wandern ist des Müllers Lust und hier in Neuseeland geht das halt so gut, auch wenn es uns fast von der Aussichtsplattform weht und immer mal wieder ein fieser Regenschauer über uns hinwegfegt. Die Wanderwege führen zum Glück vor allem durch mannshohes Gebüsch, so dass der Wind nicht mehr ganz so schlimm ist. Außerdem gibt es ja die Sache mit dem Wetter und der Kleidung, wie auf dem Foto unschwer zu erkennen ist…

In voller Schlechtwettermontur
Ab in den Buschwalk
Ein Vulkanhöhlentier, das Filius Benjaminus
Endlich wird der Himmel frei
Mount Taranaki

#Der Forgotten World Highway – wie der Name schon erraten lässt, nicht die allerbefahrenste Straße in der bevölkertsten Region Neuseelands, dafür zum Teil sehr malerisch, sehr abgelegen und mitunter auch ziemlich abenteuerlich was die Straßenverhältnisse angeht. Dazu noch unerwartet andere Länder… 😉

Ein Auenland-Déjà-vu
Wenn beim Tunnel gespart wird…
Gravelroad und Regenwald
Andere Vorfahrtsregeln
In the middle of nowhere – Whangamomona
Auf dem Thron von Whangamomona, Natalie I.