Heading south

Nach dem Crater of the Moon Walk, Taupo, dem Geburtstag von Natalie und Carlotta – zum Glück waren Oma und Opa da, sonst wären die Mädels so ganz ohne Geburtstagsparty mit den Kindergartenfreunden doch ein wenig traurig gewesen – wagen wir uns zusammen gen Süden in für uns unbekannte Gefilde. Erster großer Stopp ist Neuseelands Hauptstadt Wellington. Für Campervans gibt es da die Möglichkeit mitten im Zentrum neben dem größten Museum, Te Papa, auf dem Parkplatz zu stehen. Die Parkgebühren sind zwar nicht die allergünstigsten, aber dafür ist man mitten im Zentrum und Te Papa ist umsonst, wie so viele tolle Museen hier… Außerdem ist man mittendrin (und wir haben auch schon mehr für “weniger” bezahlt). Die Kinder sind begeistert, sie können Vulkane zum Ausbruch bringen, Tsunamis simulieren, erdbebensichere Konstruktionen bauen und testen, Fische fangen, riesige Kraken und andere Tiere ansehen und in ein Erdbebenhaus gehen und sich mal durchschütteln lassen…Selbst das Museumscafé mit seiner Spielecke ist (und den Spaghetti Bolognese) ist eine große Attraktion.

Die Architektinnen von morgen

Wie es der Zufall so will, findet an den beiden folgenden Tagen ein Laternenfest an der Hafenpromenade statt, so dass bei unserer Ankunft bereits alle möglichen bunten Laternen aufgebaut werden.

Laternenquallen

Natürlich ist in der Hauptstadt auch ein wenig Sightseeing angesagt und zum Entzücken der Kinder gibt es eine Zahnraddbahn, die uns über die Stadt hinauf zum Botanischen Garten bringt, in dem es natürlich auch wieder ausreichend interessante Dinge für groß und klein gibt. Und da uns die Bahn nach oben gebracht hat, muss erstmal keiner bergauf laufen, was die Kinder ebenfalls versöhnlich stimmt…

Gleich geht es los…
…zum Kinder-Kaffeekränzchen im Botanischen Garten
….und für die anderen auch was zu essen, selbst Spatzen holen sich ihren Teil

Abends lockt fröhliches Getümmel zum Laternenfest, das für mich und Moritz leider ausfällt, weil der Arme leider mal wieder irgendetwas Schlechtes erwischt hat und nach einigen Bauchwehklagen, die zunächst als “Laufunlust” fehlinterpretiert werden, den Inhalt seines Magens auf der vollen Hafenpromenade von sich gibt. Hurra. Während sich die anderen Drei auf einem Spielplatz vergnügen, entleert Moritz seinen Magen noch so weit, bis es ihm wieder so gut geht, dass wir zusammen zum Wohmobil zurückgehen können. Am nächsten Tag geht es mit der Fähre auf die Südinsel, das fängt ja gut an. Noch nicht mal auf dem Schiff… Natalie und Carlotta dagegen haben viel Spaß auf dem Laternenfest, Laternen basteln, Kinder schminken, lecker Foodtrucks für den Papa.

Elbe und Nachtlöwin
Moritz freut sich auf die “Auto-Fairie”
Auf zur Südinsel