Off to Auckland…

Ingo jagt gerade unsere verlorenen Fahrräder, während die Kinder in Paw Patrol- Hypnose sind. Dann Check-in zur “final destination” für die nächsten Monate.

Singapore war schon mal ein guter Anfang, allerdings ist hier auch Badeplantschwetter, in Neuseeland werden wir erstmal wieder in den Frühling fliegen, das ist gut für Moritz, der jetzt immer am Poolrand zusehen musste, aber natürlich eine große Attraktion weniger für die anderen Drei. Wasser ist immer eine gute Beschäftigung und damit auch Entspannung für uns…

Mal sehen, was Auckland und bringen wird (hoffentlich schnell ein Mobile Home, das Taschenchaos bei sechs Leuten ist doch enorm. Mal auspacken und für länger verräumen, würde viel lästiges Suchen sparen . ?)

Noch ein paar Eindrücke vom Singapore Airport

Endlich mal wieder was malen…
Indoor-Wasserfall (man stelle sich klassische Musik im Hintergrund und wechselnde bunte Beleuchtung dazu vor)
Für die Jungs ist zum Glück auch etwas dabei…
Kurz vorm Boarding nochmal Kinder-Iphone-Trance bei Captain Ingo

Singapur

Nach 12 Stunden Flug (überhaupt kein Problem, weil Singapore Airlines hervorragendes Bordentertainment hat – Benjamin wollte heute schon weiterfliegen, weil er dann wieder seinen eigenen Fernseher hat…) Ankunft in Singapur: Alles soweit gut, mal abgesehen von einer kleinen Kotzattacke von Moritz im Flugzeug, es gab leider immer wieder Turbulenzen und Moritz Magen ist etwas empfindlich und der Tatsache, dass ein Gepäckstück schon verloren ist – irgendwie haben wir es geschafft, die gut und teuer verpackten Fahrräder der Jungs im Flughafen zu vergessen. Noch sind wir zuversichtlich, dass wir sie wieder bekommen, es ist alles so sauber und geordnet hier.

Der Abendspaziergang gestern war freilich nicht so beliebt: Ich mag nicht laufen, ich kann nicht laufen, ich habe Hunger, mir ist heiß, laufen ist langweilig…

Begeisterung sieht anders aus

Heute hingegen sieht die Welt schon ein wenig anders aus: Nach Ausschlafen, Frühstücken, in den Hotelpool springen und für den begipsten Moritz eine Runde Paw Patrol schauen, ist Laufen zwar immer noch doof, aber immerhin kommen wir schon ein paar Schritte weiter als gestern.

Station 1: Little India mit Kavitha (habe wir uns wirklich das letzte Mal vor 16 Jahren in Erlangen gesehen??) und sehr leckeres indisches Essen zu Mittag für Ingo und mich (für die Kinder Naan und Reis mit ohne alles)

Viel bunter Lichterglitzer kurz vor dem indischen Lichterfest

Station 2: Versuch das Marina Bay Hotel zu besuchen, aber gut 100 Singapore Dollars nur um einmal mit dem Aufzug rauf und wieder runter zu fahren und auf Singapore runterzugucken, ist uns dann doch zu teuer. Stattdessen…

Station 3: Gardens at the Bay, wo Laufen wieder voll doof ist. Zum Glück findet sich ein Café mit Eis für die Kinder und Cappuccino für die Eltern (Laufen = nicht mehr ganz so doof, zumindest kurzzeitig). Dann endlich ein Spielplatz und was für einer…

Die Welt ist wieder in Ordnung!

Wasserspielplatz, herrlich erfrischend

Selbst das Abendessen ist nicht mehr so “continental”, Hähnchenfleisch am Spieß (Satay) ist der Renner. Eins von dreißig bleibt übrig – ich bin schon gespannt, wieviel in der Pubertät mal vertilgt wird.

Nachtrag zu Singapur ?

Zum Glück kommt man auch mal auf seine Kosten – ein, zwei, drei Weinchen auf gute alte Zeiten, auf Chile, auf Conce und alte Freunde!

Tag 5 vor Abflug…

…und die Ereignisse überstürzen sich mal wieder (als ob es nicht schon ausreichend viel Logistik wäre, ein Sabbatical für zwei Erwachsene und vier Kinder zu organisieren).

Taschen über Taschen…

…das Ausmaß des Gepäcks wird langsam deutlich, aber sechs Leute und fast alle Witterungsverhältnisse wollen eben berücksichtigt werden. Dass es nicht wenig werden würde, war absehbar, aber mal sehen, ob wir die erlaubten 180 Kilo tatsächlich ausschöpfen…

Am Abend zuvor plötzliches Geschrei vor der Türe (erstmal auch nichts Ungewöhnliches), dann kommt Moritz mit schmerzverzerrten Gesicht weinend ins Haus: “Mein Arm, Mama, mein Arm! Aua, aua..!” Die Beule am Unterarm verheißt nichts Gutes, also Kind in den Fahrradanhänger gepackt (das Auto ist zwar da, aber der Schlüssel nicht…), ab in die Notfallambulanz der Kinderklinik.

Nach zwei Stunden im Wartebereich endlich im Behandlungszimmer (zum Glück verschläft Moritz den Großteil der Wartezeit), dann wieder warten vor dem Röntgen und wieder warten vor dem Behandlungsraum und dann die traurige Gewissheit: Ein Knochen ist gebrochen! Zum Glück kann der Arm wenigstens gleich geschient werden und wenn sich der Knochen nicht verschiebt, dann können wir sogar am Dienstag fliegen. Wir haben also ein erkältetes, verletztes Kind, das bis zur Abreise wie ein rohes Ei behandelt werden muss, bis auf Weiteres nichts tun darf, was ihm Spaß macht (Radfahren, Schwimmbad, klettern…) und sich zuhause langweilt. Hurra.

Unser kleiner Verletzter

Der Countdown läuft…

Die Stapel wachsen…

Langsam wird es ernst. Heute in drei Wochen geht es los. Im Arbeitszimmer bilden sich langsam aber sicher Stapel von allerlei Zeugs, die für die Reise benötigt werden: Reisetaschen, die sich knautschen lassen, Bekleidung für alle möglichen Wetterszenarien, eine ganze Kinderbuchbibliothek an Pixibüchern, Reisespiele, Mückenschutzmittel, jeden Tag kommt etwas dazu. Höchste Zeit, das Ganze langsam in Taschen einzupacken. Der Packmarathon beginnt…